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Auffrischung Kenntnisse EH und SAN

Erste Hilfe unter realistischen BedingungenEs gibt zwar grundsätzlich kein schlechtes Wetter für unser Training – aber gerade in den Wintermonaten nutzen wir die dunkle, nasse und manchmal sehr kalte Witterung sinnvoll, indem wir mittwochs nicht draußen trainieren, sondern die eigenen Kenntnisse auffrischen.

Ab und zu gibt es komplett neue Themen, aber meistens geht es um Wiederholungen und Vertiefungen, gerade bei den langjährigen Aktiven. Aber gerade für neue Mitglieder in der Rettungshundestaffel Ansbach ist es besonders interessant, neben den praktischen Anforderungen und Lerneinheiten auch das entsprechende theoretische Fachwissen zu erlernen.

Am heutigen Unterrichtsabend ging es darum, Kenntnisse in Erste Hilfe und im Sanitätsdienst aufzufrischen.

  • An mehreren Stationen ging es u.a. darum, das Auffinden und Ansprechen einer bewusstlosen Person zu wiederholen. Was macht man, wenn man beispielsweise im Rahmen des Sanitätsdienstes beim Moto Cross in Sachsen bei Leutershausen einem verunfallten Motorradfahrer zu Hilfe eilen muss? Person ansprechbar, nicht ansprechbar? Helm drauf lassen oder doch lieber runter nehmen? Wie lege ich die Halskrause/StiffNeck nochmal korrekt an?
  • Stabile Seitenlage – da kann man ganz schön durcheinander kommen mit der alten und der neuen Version. Wann brauche ich die Seitenlage überhaupt? Und was hat das mit der Verlegung der Atemwege zu tun?
  • Wie war das nochmal genau bei der Reanimation? Welcher Rhythmus ist korrekt? Pulsfrequenz/Atemfrequenz? Wie tief muss ich den Brustkorb eindrücken, um eine effiziente Herz-Druck-Massage ausführen zu können? Wie setzte ich genau den Beatmungsbeutel an, damit ich die Luft auch tatsächlich in die Lunge des Patienten bringe?
  • Blutdruckmessung – für Kolleginnen und Kollegen, die in medizinischen Berufen tätig sind, kein Problem. Aber als ehrenamtlicher Sanitäter freut man sich doch, wenn man das nochmal „ohne Notfall“ üben und wiederholen kann.
  • Notruf – Im Einsatz in der Regel jederzeit per Funk mit der Einsatzleitung verbunden. Aber was, wenn ich privat einen Notruf absetzen muss? Wie war das nochmal mit den „W-Fragen?“

Diese und etliche weitere Themen wurden in der Theorie besprochen und gleich in der Praxis umgesetzt bzw. vertieft. Abgerundet wurde der Abend durch einige Fallbeispiele, wie sie uns bei Einsätzen jederzeit begegnen können.

Für alle Teilnehmer war dies eine sehr interessante Abwechslung zum „normalen Training“, denn da wir alle die Rettungshundearbeit ehrenamtlich machen und teilweise aus völlig anders gerichteten Berufen dazu stoßen, ist es umso wichtiger, ab und an die Kenntnisse grundsätzlich aufzufrischen oder zu vertiefen. Denn nur dann kann im Einsatz eine optimale Versorgung und Betreuung der aufgefundenen Personen gewährleistet werden.

Und nicht zuletzt kann man die Kenntnisse natürlich auch im häuslichen Umfeld, wo erfahrungsgemäß die meisten Unfälle passieren, einsetzen.

Ganz nach unserem Motto:

„Wir sind jederzeit für Sie da!“