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Bayerischer Rundfunk berichtet live über die Rettungshundestaffel Ansbach

Leutershausen, 10.07.2013

Aufregung am Wohnpark in Leutershausen. Der 81-jährige Karl B. ist verschwunden. Die Heimleitung alarmiert zur Unterstützung bei der Suche die Rettungshundestaffel Ansbach, um den Vermissten möglichst schnell wieder zu finden. Heute handelt es sich zum Glück nur um eine Übung, die für ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks organisiert wurde. Es wurde live vom Einsatzort in Leutershausen am Stadtweiher berichtet.

Mit einem großen Aufgebot an Personenspürhunden und Flächensuchhunden der Rettungshundestaffel Ansbach wird gemeinsam mit dem Fachdienst Information und Kommunikation sowie Helfern des Wasserwacht und der Bereitschaft Burgoberbach ein möglichst realistisches Szenarion nachgestellt. Stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter Armin Dlugosch, der zugleich die Rettungshundestaffel führt, gibt dem Fernsehteam während der Berichterstattung ausführliche Informationen und begleitet die Moderation.

„Im Schnitt gibt es einen Einsatz pro Woche“, weiß Dlugosch zu berichten. Auf die Frage, wie lange solche Einsätze dauern, informierte er darüber, dass ein Einsatz erst beendet werde, wenn der Verbleib der vermissten Person geklärt sei, also beispielsweise ein Auffinden im familiären Umfeld, oder während des Sucheinsatzes gefunden werde. Dies könne durchaus mehrere Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Er führte weiter aus, dass gerade ältere Menschen mit dementiellen Problemen häufiger gesucht würden, da sie sich einfach nicht mehr so gut orientieren können. Darüber hinaus würden aber auch Kinder gesucht, die vermisst werden.

Im Rahmen von zwei Live-Schaltungen aus dem Übertragungswagen in Leutershausen wurde sowohl in der Frankenschau (Regionalprogramm des BR) als auch in der Abendschau ausführlich über die Rettungshundearbeit im Rahmen des 150jährigen Bestehens des DRK berichtet.

Während des Sucheinsatzes zeigt die erfahrene Rettungshündin Chira von Hundeführerin Constanze Decker durch Bellen an, dass sie etwas gefunden hat. Die „vermisste Person“ wird während der Übertragung „gefunden“ und durch den Rettungsdienst erstversorgt.