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Delegation des Roten Halbmond aus dem Iran zu Besuch in Deutschland – Rettungshundestaffel Ansbach stellt den Bereich Mantrailing vor

München/Ansbach, 04.07.2012

Heute war ein Team der Rettungshundestaffel Ansbach nach München eingeladen, um einer Delegation von Vertretern des Iranischen Roten Halbmond (dem Pendant zum Roten Kreuz in islamischen Ländern) um den Präsidenten A. Faquih sowie dem Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuz aus Berlin, Clemens Graf von Waldburg-Zeil, einen Einblick in die Rettungshundearbeit in Deutschland im Rahmen von drei verschiedenen kleinen Szenarien zu geben.

Bei dem Besuch der Kollegen des Roter Halbmond aus dem Iran ging es in erster Linie darum, die Rettungshundearbeit in Deutschland noch besser kennen zu lernen und sich ein persönliches Bild von der Arbeit zu machen, um mit den gesammelten Eindrücken auch im eigenen Land gezielt daran weiter arbeiten zu können.

Die Kolleginnen und Kollegen der BRK Rettungshundestaffel München hatten dank einer sehr guten Vorbereitung für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Im ersten Szenario auf einem extra abgesperrten Teil einer Großbaustelle wurde simuliert, wie drei „Vermisste“ in einem realistischen Trümmergelände durch einen Trümmersuchhund ausfindig gemacht und durch Verbellen der gefundenen Personen angezeigt wurden.

Im Anschluss daran wurde die nächste Station angefahren. In einem Waldgebiet im Süden von München galt es, in einer Parzelle eine „vermisste Person“ durch einen Flächensuchhund ausfindig zu machen. Dies gelang problemlos und nach dem Auffinden der Person wurde die professionelle Erstversorgung durch die begleitenden sanitätsdienstlichen Helfer demonstriert.

Als dritte Suchart wurde das Mantrailing vorgestellt, also die Suche nach dem Individualgeruch genau einer Person. Besonders beeindruckt zeigten sich die Vertreter des Roten Halbmond von den Bloodhounds, den speziell für das Mantrailing ausgebildeten Hunden der Rettungshundestaffel Ansbach. Dabei wurde als Szenario angenommen, dass eine Person in suizidaler Absicht im Wald verschwunden sei. Während vom Auto der vermissten Person ein Geruchsträger genommen wurde, erklärte Bundesfachdienstführer und Staffelleiter der Rettungshundestaffel Ansbach Armin Dlugosch Details zu dieser Suchart und diesen speziellen Hunden. Die Zuschauer waren sichtlich beeindruckt, wie schnell die vermisste Person gefunden wurde und informierten sich auch hier detailliert und sehr interessiert.

Abschließend bekam A. Faquih von Johannes Stegmann, dem Kreisbereitschaftsleiter des BRK aus Ansbach als Zeichen der Verbundenheit eine Einsatzjacke, um eine Erinnerung an den Besuch in Deutschland zu haben.