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Erfolgreiche Wasserprüfung in Ansbach

Am Sonntag, den 06.09.2015 fand in Ansbach wieder eine Wasserprüfung statt. In Bayern gibt es aktuell 2 geprüfte Wassersuch-Teams.

Eine Hundeführerin  der Rettungshundestaffel München kam dieses Wochenende nach Ansbach, um die Prüfung für die Wassersuche abzulegen. Nach einer schriftlichen theoretischen Prüfung galt es zunächst, aus fünf verschiedenen Eimern einen Individualgeruch zu identifizieren, danach wurden noch verschiedene Sequenzen aus dem Gehorsam bearbeitet, die identisch sind zur Flächenprüfung.

Nachdem diese erste Hürde genommen war, ging es an den Sonnensee bei Flachslanden, der ein geeignetes Prüfungsgewässer darstellt. Hier wurde mit den Kameraden der Wasserwacht Bechhofen ein Geruchsträger im Wasser eingebracht, den es zu identifizieren und auszuarbeiten galt. Bei der Suche selbst waren ebenfalls die Kameraden der Wasserwacht gefragt, denn sie fuhren Hund und Hundeführer gemeinsam mit dem Prüferteam über den See, um die Witterung auszuarbeiten. Während der Bootsfahrt beobachtete die Hundeführerin sehr genau ihren Hund und setzte in ihrem GPS verschiedene Wegpunkte, um dadurch aufgrund Hundeverhalten, Wind und Strömung einzugrenzen, von wo die Witterung aus dem Wasser kommt.

Am Ende der Prüfung, zu der man maximal eine Stunde Zeit hat, wurden die Ergebnisse ausgewertet und die Hundeführerin gab an, wo sie den Witterungsursprung vermutete. Sie konnte dies sehr genau angeben – und hatte somit die Prüfung bestanden. Herzlichen Glückwunsch und stets alles Gute für anstehende Einsätze.

Informationen zur Wassersuche
Bei der Wassersuche werden Rettungshunde eingesetzt, um Personen, die offensichtlich ertrunken sind, ausfindig zu machen. Mit den Hunden besteht die Möglichkeit, die Witterung unter Wasser ausfindig zu machen, deren Herkunft einzugrenzen und somit wertvolle Hinweise zu geben, wo in etwa sich eine Person befindet. Nach der Ausarbeitung kommen Taucher zum Einsatz.