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Flächensuche   arrow

Wie funktioniert die Flächensuche?

Bei der Flächensuche kann ein relativ großes Suchgebiet, auch unwegsames Gelände, beispielsweise Wald, in relativ kurzer Zeit durchsucht werden. Dabei suchen Hunde im Gegensatz zu den ausgebildeten Mantrailern nicht nach Individualgeruch, sondern nach menschlichem Geruch allgemein.

Wann wir die Flächensuche gemacht?

Einsatzszenarien könnten beispielsweise sein:

  • Vermisste Person aus dem Seniorenwohnheim ist zum Spaziergang aufgebrochen und nicht mehr zurück gekehrt. Erkrankungen wie Demenz oder Alzheimer können hierbei problematisch sein.
  • Kinder haben sich bei ihrem Spiel mit den Fahrrädern im Wald verfahren und finden selbst nicht mehr heraus.
  • Eine Person ist in suizidaler Absicht von zu Hause abgängig und wurde zuletzt in der Nähe eines Waldes gesehen.

Aber nicht immer geht es darum, bei der Flächensuche Waldflächen zu durchsuchen. Natürlich können auch weitläufige Felder und Wiesen sowie Flussufer und -böschungen hohe Anforderungen bei der Sucharbeit darstellen.

Gefunden – und nun?

In der Rettungshundestaffel Ansbach wird mit dem Verbellen als Anzeige gearbeitet. Das bedeutet: Wenn der Hund einen Menschen gefunden hat (sitzend, liegend, stehend – aber beispielsweise auch auf einem Hochsitz), verbellt er die gefundene Person so lange, bis der Hundeführer hinzugekommen ist.

Unter Umständen zeigt der Hund auch eine unbeteiligte Person an – denn im Gegensatz zum Mantrailer arbeitet der Flächensuchhund nicht nach Individualgeruch, sonder nach Geruch „Mensch“ generell. Da kann es schon mal passieren, dass der zufällig sich im Wald befindliche Pilzesammler als Fund verbellt wird. Das ist aber kein Problem, danach geht’s weiter für Hund und Hundeführer.