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Jahresabschluss 2016 – die etwas andere Olympiade

Wie jedes Jahr war es auch heuer eine lieb gewonnene Tradition, das Jahr gemeinsam zu beschließen. Viele Kameradinnen und Kameraden der Rettungshundestaffel Ansbach trafen sich zum gemeinsamen Spaziergang mit anschließendem Abendessen. Wer glaubte, nur gemütlich laufen zu können, hatte sich dieses Jahr jedoch getäuscht.

Denn dieses Jahr wurde eine kleine Staffel-Olympiade veranstaltet. Ohne Karte-Kompass-Orientierung, aber mit Köpfchen und vollem Körpereinsatz J

Es galt während des ausgiebigen Spazierganges verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Und es war gar nicht so schlecht, dass man auch ein wenig körperlich gefordert wurde bei den relativ frischen Temperaturen. Und damit es auch was für die Nachwelt festzuhalten gab, hatten wir auch die Kamera zum Fotografieren dabei.

Und dann ging es auch gleich zur ersten Station. Fotoshooting war angesagt – wer schafft es, sich mit seinem Hund halbwegs vernünftig ablichten zu lassen? War so gut wie für alle überhaupt kein Problem.

An der nächsten Station war dann voller Körpereinsatz gefragt. Sackhüpfen war angesagt. Natürlich nicht die Hunde, sondern Hundeführerinnen und Hundeführer – die Fellnasen sollten aber max. 2 Meter nebenher laufen. Das hat perfekt geklappt, na ja fast, also manchmal, eher selten 😉 Aber das war echt super lustig! Alle hatten viel Spaß bei der Übung.

Gruppenbild Rettungshundestaffel Ansbach

Hintergrund: © eyetronic – Fotolia.com

Und weiter ging es. Mit einem Labrador hatte man bei der nächsten Aufgabe so seine Schwierigkeiten – oder? Man musste seinen Hund ablegen, selbst durch einen Parcours an Plastikbehältern gehen bis zum anderen Ende und den Hund abrufen. Klingt leicht – war es aber nicht. Denn auf den Plastikteilen lagen lecker duftende Würstchen. Wirklich witzig war aber, dass sich ausnahmslos alle Hunde von Ihren Hundeführern abrufen ließen, wie die Wilden durch den Parcours düsten – und man richtig sehen konnte, wie es bei dem ein oder anderen Hund nach der Ziellinie plötzlich „klick“ machte. „Da hat aber was gut gerochen – muss ich mir nochmal schnell anschauen“… Aber dieser Teil der Übung war ja dann bereits erfolgreich absolviert.

Nächste Aufgabe: Der Hund sollte Zick-zack zwischen den Beinen seines Hundeführers durch. Da hatten die Menschen mit langen Beinen und kurzen Hunden eindeutig Vorteile. Aber auch unsere kleinste Teilnehmerin mit größtem Hund stellte sich tapfer der Herausforderung!

Im Anschluss daran gab es ein wenig Ausruhen und Aufwärmen in einer Scheune mit Glühwein, Punsch und Gebäck. Lecker J

Auch wenn wir uns nicht lange an der leckeren Station aufhielten, wurde es nun sehr schnell dunkel und wir mussten uns ein wenig beeilen, um die nächste Aufgabe auch noch zu sehen. Hier galt es, seinen Hund aus ca. 30 Metern Entfernung abzurufen und während der Hund heranläuft, sollte er ungefähr auf halber Strecke zwischen zwei Markierungen ins Platz geschickt werden. Völliger Gegensatz zu der aus der Prüfung bekannten Übung, den Hund abzurufen. Man durfte aber auch mit vollem Körpereinsatz nachhelfen. Es war trotzdem nicht verwunderlich, dass diese Übung fast keiner schaffte. Lustig waren aber die Reaktionen der Hunde und die Bemühungen der Hundeführer.

So, nun wurde es schwierig, denn in fast kompletter Dunkelheit noch ein paar Bilder zu machen mit Weihnachtsmütze und Geweih zum Aufsetzen war schon eine Herausforderung – die aber auch klappte. Auch hier kamen lustige Resultate bei den Bildern zu Tage.

Die beiden letzten Aufgaben forderten dann die Hunde nochmal ein wenig. Zunächst sollten sie kurz nacheinander durch zu zwei Reifen springen. Das gelang ganz gut. Und als Abschluss galt es noch, durch einen menschlichen Tunnel zu gehen – nun ja, vermeintlich leicht, aber die Hunde hatten offensichtlich doch so ihr Bedenken, da durch zu laufen. Einige Hunde nahmen den einfachsten Weg: Außen vorbei.

Gut gelaunt und mit echt zufriedenen Hunden machten wir uns nun das letzte Stück in Richtung Wirtschaft auf. Nach einem leckeren Abendessen gab es dann noch eine kleine Siegerehrung für unsere „Rettungshunde-Olympiade“. Wir haben dankenswerter Weise von der Freßnapf-Filiale in Ansbach großzügige Sachspenden erhalten, so dass jedes Team einen Preis mit nach Hause nehmen konnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Ansbacher Freßnapf, von dem wir das ganze Jahr unterstützt werden.

Der Abend fand dann noch einen schönen Ausklang mit einigen Bildern vom Jahresrückblick. Es hat sich doch so einiges getan in 2016. Dass Jahr noch nicht vorbei war, merkten wir gleich Sonntagabend und Montagnacht, wo wir jeweils zu einem Einsatz alarmiert wurden.