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Prüfungswochenende für Rettungshunde in Ansbach

Am vergangenen Wochenende fanden im Bezirksverband Mittelfranken Prüfungen für die Rettungshunde des Bayerischen Roten Kreuz für die Flächen- und Trümmersuche statt.

Dazu waren Samstag und Sonntag Hundeführer aus ganz Bayern angereist, um die eigenen Kenntnisse und die ihrer Hunde unter Beweis zu stellen. Zunächst galt es, eine theoretische Prüfung (Einsatztaktik, Kynologie, Erste Hilfe Mensch und Hund, Karte und Kompass) zu absolvieren, dann ging es weiter mit der Praxis. Am Anfang standen jeweils Gehorsamsübungen. Gehorcht der Hund seinem Hundeführer? Sind die beiden ein eingespieltes Team? Nach Bestehen der ersten beiden Teile mussten die theoretischen Fähigkeiten auch in der Praxis gezeigt werden. Im Bereich Flächensuche musste eine unbekannte Anzahl Vermisster in einem Waldgebiet gesucht werden.

Die Trümmersuche hatte als zusätzliches Prüfungselement die Gerätearbeit und wurde anschließend unter sehr realistischen Bedingungen in der Bauschutt-Deponie ebenfalls mit einer Vermisstensuche fortgeführt. Gerade bei diesem Teil der Prüfung wurde den Hunden und Hundeführern alles abverlangt.

Wer in Bayern mit seinem Hund als Rettungshundeführer zugelassen werden möchte, muss zunächst viele Stunden in Theorie und Praxis investieren, um bei einer ersten Prüfung (Eignungstest) unter Beweis zu stellen, dass der Hund, den man ausbilden möchte, als Rettungshund geeignet ist. Dann geht es in die eigentliche Ausbildung, die mit dem einmaligen Bestehen aber keinesfalls abgeschlossen ist. Alle 18 Monate muss das Können des Teams Hund/Mensch wieder erfolgreich geprüft werden.