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Rettungshundestaffel Ansbach zu Besuch beim Schulsanitätsdienst der Markgraf-Georg-Friedrich Realschule, Heilsbronn

Schulsanitätsdienst trifft Rettungshundestaffel

Auf Initiaitive des Elternbeirats der Markgraf-Georg-Friedrich Realschule Heilsbronn hatte kürzlich der dortige Schulsanitätsdienst (SSD) die Gelegenheit, in die ehrenamtliche Tätigkeit der Rettungshundestaffel Ansbach hineinzuschuppern. Der  SSD ist ebenfalls ehrenamtlich tätig und steht für Notfälle an der Schule für die Erste Hilfe zur Verfügung. Hierbei wird viel Zeit geopfert, um neben einer Grundausbildung als Ersthelfer immer wieder die Kenntnisse aufzufrischen. Während den Pausen steht ein Team des SSD ständig zur Verfügung, um bei Notfällen schnell zur Stelle zu sein.

Dass die Arbeit sehr ernst genommen wird und sehr erfolgreich ist, zeigt die Tatsache, dass bei den mittelfränkischen Meisterschaften der erst und zweite Platz belegt werden konnte und bei der darauf folgenden bayerischen Meisterschaft der zweite und sechste Platz. Herzlichen Glückwunsch dazu und weiter so!

An diesem Tag ging es aber darum, einmal eine ganz andere Art der Hilfeleistung kennen zu lernen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ein wenig theoretisches Wissen vermittelt bekommen haben, ging es mit einem Personenspürhund auf die Suche. Dazu legte eine Schülerin eine Strecke von ca. 600 Metern zurück – nicht, ohne vorher einen Geruchsträger in Form eines Schlüsselbandes zurück gelassen zu haben – um sich suchen zu lassen. Der Hundeführer freute sich darüber, dass er diesmal gleich vier Helferinnen und Helfer dabei hatte, die ihm tatkräftig zur Seite standen. Transport von Wasser für den Hund, SAN-Tasche und – selbst natürlich mit Warnwesten gesichert – aufpassen auf andere Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer) und den Hundeführer rechtzeitig darauf hinweisen.

Trotz der großen Wärme (was die Suche für die Hunde nicht ganz einfach macht) wurde die „Vermisste“ gefunden. Und da kam gleich der SSD zum Einsatz. Es wurde angenommen, dass die Person bewusstlos sei. Also:

  • Kontrolle der Vitalfunktionen
  • Stabile Seitenlage
  • Notruf mit den 5 W-Fragen

Das war natürlich alles kein Problem für die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes 🙂

Im Anschluss daran wurden natürlich auch noch die Flächensuchhunde eingesetzt. Mehrere Schülerinnen und Schüler durften sich für die mitgebrachten Flächensuchhunde verstecken und suchen lassen. Selbstverständlich gab es auch hier Hintergrund-Informationen zu dieser Suchart.

Mit dem Gruppenfoto wurde die für alle spannende und interessante Veranstaltung beendet. Und man war sich einig – es wird ein Wiedersehen geben.