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SEG-Übung: Evakuierung des Elisenstift in Schillingsfürst

Im Rahmen einer SEG-Einsatzübung (SEG = Schnelleinsatzgruppe) des Kreisverbandes Ansbach war auch ein Trupp der Rettungshundestaffel Ansbach im Rahmen einer SEG-Behandlung (ohne Hunde) im Einsatz.

Das Szenario für die Übung war der Ausfall aller technischen Einrichtungen im Elisenstift in Schillingsfürst. Aufgrund dieser Situation konnte eine Versorgung der Heimbewohner nicht mehr gewährleistet werden und die Evakuierung des Senioren- und Pflegeheimes wurde somit notwendig.

Zusammen mit der Bereitschaft Rothenburg bildeten wir die SEG Behandlung 1. Von unserem Bereitschaftsraum am Bahnhof Dombühl fuhren wir in der Kolonne zum Einsatzort. Nach kurzer Besprechung der SEG-Führer und Einweisung der Gruppe begannen wir mit unserer Arbeit.

Unsere Aufgabe war die Sichtung des 1. Stockwerkes und der damit verbundenen Identifizierung, Klassifizierung, Personalienaufnahme der „Heimbewohner“ (diese wurden von Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und des THW gestellt) bis hin zur Versorgung der Bewohner. Hierzu gehörte die Betreuung und medizinische Hilfe der auf den Abtransport wartenden Bewohner.

Vom Gehfähigen über Rollstuhlfahrer bis zum liegend Kranken und auch demente Personen (die einem alles abverlangten), wurde die gesamte Palette an „Patienten“ abgedeckt.

Bis zum Verbringen in die Ausweichquartiere durch den Transportdienst wurden die Bewohner von uns betreut und versorgt.

Die heutige Übung war in diesem Rahmen die größte der letzten Jahre. Von den 20 im Kreisverband Ansbach angehörenden Bereitschaften waren 18 Bereitschaften mit ca. 73 Einsatzkräften vertreten.

Diese Art von Übung war mal nicht der klassische SEG-Einsatz für die Einsatzkräfte (da nicht nur die üblichen notfallmedizinischen Leistungen erbracht werden mussten), auch die Einsatzleitung war durch die neue Organisationsstruktur gefordert, das neue BRK-Einheitenkonzept umzusetzen. Nicht die Fingerfertigkeiten des Einzelnen standen im Vordergrund, sondern der Test der neuen Führungsstrukturen und Abläufe im Verbund der sich zuarbeitenden Bereiche SAN/Betreuung und Transport.

Unterstützt wurde die Übung durch die Fachdienste Technik und Verpflegung, welche ebenfalls hervorragende Arbeit leisteten.