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Staffelinterne Probeprüfung der Rettungshundestaffel Ansbach

Vergangenes Wochenende fand in Ansbach eine staffelinterne Probeprüfung statt. Hierbei unterzogen sich alle Rettungshundeführer oder angehende Rettungshundeführer mit ihren Hunden einer internen Prüfung, die dazu dient, den Leistungsstand für die im Frühjahr anstehende Flächenprüfung festzustellen und die entsprechende Zulassung zu erhalten.

Bei eisigen Temperaturen viel Neuschnee waren sowohl die Gehorsamsübungen als auch die eigentliche Suche echte Herausforderungen. Zunächst einmal für die Fahrzeuge, um das Prüfungsgebiet zu erreichen. Dieses lag in einem etwas höher gelegenen Waldgebiet. Dann galt es aber auch noch mit dem eigenen Hund die Prüfungssuche zu absolvieren. Dabei musste ein vordefiniertes Suchgebiet in 20 Minuten Suchzeit abgesucht werden. Und selbstverständlich vorab auch die Befragung der Einsatzleitung vorgenommen werden.

Doch auch für die versteckten Personen war das Wetter eine Herausforderung. Denn bei den eisigen Temperaturen im Wald zu liegen war ziemlich kalt. Da waren die Thermoschlafsäcke optimal, um ohne Unterkühlung von den Hunden aufgefunden zu werden. Da wir erfreulicherweise genügend Versteck-Personen hatten, musste man auch nicht für viele Hunde im Schnee liegen.
Auch wenn so ein komplettes internes Prüfungswochenende eine organisatorische Herausforderung ist, so haben alle Beteiligten etwas für sich mitnehmen können. Angefangen von dem Stress der nahezu wie in der realen Prüfung ist, über mehr Routine bei der Suche bis hin zu Situationen, die für Hunde auch immer wieder besonders sind. Beispielsweise die Versteck-Personen im Schlafsack im Schnee. Jeder möchte im Realeinsatz mit seinem Hund so professionell arbeiten können, dass er verschiedenste Opferbilder zuverlässig von seinem Hund angezeigt bekommt. Eine sehr gute Gelegenheit also.

Fazit: Es hat trotz Kälte auch Spaß gemacht. Und jeder Hundeführer hat noch etwas gelernt und weiß, woran in den nächsten Trainings weiter zu arbeiten ist, um bei der „richtigen“ Prüfung dann mit einem guten Gefühl starten zu können.

 

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