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Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Ansbach

Ansbach, 19.09.2010
Sonntagmorgen kurz vor 11.00 Uhr. Die Rettungshundestaffel Ansbach trifft mit dem Mannschaftswagen und weiteren Fahrzeugen auf dem Hof der Feuerwehr Ansbach ein. Es ist schönstes Wetter – strahlend-blauer Himmel bei frischen Temperaturen. Dies ist natürlich bestens für die vierbeinigen Begleiter 😉

Fahrzeug einparken, Hunde vorbereiten – und auf die Zuschauer warten. Das hat nicht lange gedauert, denn die alljährlich stattfindende Veranstaltung war auch heuer wieder ein Publikumsmagnet. Das schöne Wetter tat das Seine dazu.

Im Laufe des Tages wurden durch die Hundestaffel mehrere Schau-Vorführungen gemacht, um den sehr interessierten Zuschauern einen kleinen Einblick in die Rettungshundearbeit geben zu können.

Besonderer Höhepunkt bei den Vorführungen der Rettungshundestaffel war für die Zuschauer, als sich stellvertretender Staffelleiter Gerhard Höllriegel mit seiner Hündin Sandy von der Feuerwehr abseilen ließ. Hierzu wurden er selbst und seine Hündin jeweils mit einem speziellen Geschirr versehen. Der Hund schließlich noch mit dem Hundeführer fest verbunden – und schon ging es gut gesichert vom dritten Balkon des Feuerwehrturmes über ein an der Drehleiter befestigten Seil konzentriert und sicher wieder zurück auf den Boden. Man merkte, dass Hund und Hundeführer ein eingespieltes Team sind, denn die Ruhe, die der Hundeführer ausstrahlte, übertrug sich auf seine Hündin, die ebenfalls einen sehr ruhigen Eindruck machte.

Bei dieser Gelegenheit konnten auch weitere Hunde und Hundeführer einmal ausprobieren, wie sich so ein Abseil-Geschirr anfühlt. Dies ist umso wichtiger, als dass man im Einsatz dann auch darauf vorbereitet ist.

Der gesamte Tag stand für die Teilnehmer der Hundestaffel Ansbach mit ihren Hunden in erster Linie unter dem Motto „Aufklärung und Training“.

Aufklärung für die schier unerschöpflichen Fragen der Zuschauer, die sich wirklich sehr für die Arbeit der Rettungshundestaffel des BRK Ansbach interessierten. Es entstanden viele und vor allem nette Gespräche, darüber hinaus konnten auch einige Vorurteile (z. B. „Bei der Rettungshundestaffel arbeiten alle hauptberuflich“ -> diese Tätigkeit ist ehrenamtlich! oder „Die Hunde gehören dem BRK.“ -> die Hunde gehören dem jeweiligen Hundeführer) ausgeräumt werden.

Training für die Hunde: Eine große Anzahl Menschen und Kinder, teilweise sehr laute Eindrücke (Motorsäge, Lautsprecherdurchsagen, Feuerwehrübungen mit Einsatzfahrzeugen und „Tatütata“, Feuer, Rauch, Explosionen etc.) und viele Hände, die die felligen Begleiter der Hundeführer streicheln wollten. Dies dient auch dazu, den Hunden beizubringen, in solchen Situationen ebenfalls Ruhe zu bewahren – was bestens geklappt hat.

Am späten Nachmittag merkte man den Hunden dann schon so langsam an, dass sie voll und ganz gefordert waren 🙂

An dieser Stelle nochmals danke an die Feuerwehr Ansbach für die Einladung und die reibungslose Organisation der Veranstaltung!