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Vermisster 77-jähriger in Höchstadt/Aisch


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Höchstadt/Aisch, 15.03.2010

Gegen 11.30 Uhr wurde am Montagmorgen die Rettungshundestaffel Ansbach alarmiert. Seit dem gestrigen Sonntagnachmittag wurde ein 77-jähriger Renter vermisst.

Im Einsatz waren die Staffeln aus Ansbach, Erlangen und Fürth. Die Suche gestaltete sich als schwierig, da kein konreter Ansatzpunkt gegeben war, wo der Vermisste zuletzt gewesen sein könnte. Im Umfeld der Wohnung – von wo aus der Vermisste abgängig war – ist es nahezu unmöglich, eine geeignete Fährte aufzunehmen. Denn dort befinden sich letztendlich zu viele Spuren. Es wurde jedoch trotzdem versucht, Man-Trailing-Hunde (Bloodhounds) anzusetzen. Diese fanden tatsächlich vielversprechende Spuren, die verfolgt wurden. Sie führten in Richtung Aisch-Grund, wo auch mehrere Angeörige „gefunden“ wurden, die sich ebenfalls an der Suche beteiligt hatten. Beim Start der Suche waren sie ebenfalls in der Wohnung des Vermissten anwesend und hatten somit für die Hunde eine ähnliche Witterung.

Während der Suche war auch der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Höchstadt/Aisch vor Ort. Die Feuerwehr unterstütze die Suche u. a. auch durch ein Boot vom Wasser aus.

Nachdem ein großflächiges Gebiet, bestehend aus Teilen der Innenstadt, des Industriegebietes und entlang der Aisch, abgesucht wurden, entschied die Einsatzleitung, den Einsatz für die Hunde abzubrechen.

Die Feuerwehr war es letztendlich auch, die den Vermissten vom Boot aus noch ein Stück weiter oben in der Aisch auffand, er war leider nicht mehr am Leben.

Weiter Informationen siehe auch Bericht in den Nürnberger Nachrichten.